Donnerstag, 16. Juni 2011

Die "Zauberhaften"

Diese Persönlichkeit ist nicht häufig vertreten, aber man begegnet ihnen hin und wieder einmal. Sie tauchen die Welt in ein „rosa Licht“, lassen uns träumen, alles Schwere ein wenig leichter sehen, Hoffnung und Zuversicht stellen sich ganz unmerklich wieder ein, wir können wieder lächeln…

Ein bezaubernder Mensch verbreitet eine märchenhafte Atmosphäre, er kann sehr bildhaft, anschaulich erzählen, durchzogen von häufigen und treffenden Vergleichen, seine Stimmlage gleicht der eines orientalischen Geschichtenerzählers, alle Zuhörer „erleben“ es quasi mit, was er erzählt. Um ihn herum wird es mäuschenstill. Wir fühlen uns geborgen und wohl, ganz so, als wäre die Welt um uns herum voller Wunder und Überraschungen, alles ist möglich.

Stellen Sie sich einmal vor, ein Lehrer/in oder ein Zahnarzt hätte ein wenig von dieser Persönlichkeit in sich. Wäre das nicht schön?

Nun kennen wir aber auch die Verzaubernden. Sie können uns, gleich der bösen Fee im Märchen, regelrecht verzaubern. Sie wollen einem ein „X für ein U“ vormachen. Wollen uns Dinge glauben lassen, die fern der Realität sind, die uns in Unkosten stürzen, uns auf eine falsche Fährte führen. Sie gleichen dem Fuchs im Märchen von Pinocchio, der dem armen Pinocchio weismacht, wenn er Goldstücke in ein Feld einpflanzt, dann wachsen ihm Goldstücke, so viel er will.

Wonach sehnen sich die „Zauberhaften“? Nach mehr Liebe und Gerechtigkeit.
Und auch nach Macht, die Welt nach ihren Vorstellungen verändern zu können.

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